Trees Planted

158

Fair Wear Foundation

Das Siegel 

Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine gemeinnützige Organisation, die gemeinsam mit ihren Mitgliedsunternehmen und weiteren Partnern wie Gewerkschaften, NGOs, Fabriken, Unternehmensverbänden und Regierungen ein klares Ziel verfolgt: die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie.

Um langfristige Lösungen zu schaffen, arbeitet die FWF auf verschiedenen Ebenen: Regelmäßig überprüft, bewertet und berichtet sie öffentlich über die Fortschritte der Mitgliedsunternehmen. Dazu zählen zum einen Kontrollen in den Produktionsstätten vor Ort, sowie Interviews mit ArbeiterInnen. Ebenfalls überprüft die FWF auch die Geschäftspraktiken der Unternehmen und ihren Einfluss auf die Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten. Alle Berichte zu den Mitgliedsunternehmen finden Sie auf jeder Mitgliedsseite.

 

Auswirkungen 

Es gibt nicht nur eine Lösung zur Bekämpfung von Ungerechtigkeit am Arbeitsplatz. Es gibt viele Lösungen. Der Effekt ist aber dann am grössten, wenn sie sinnvoll miteinander kombiniert werden. Daher vereinen wir mit unserem Ansatz die Schlüsselkomponenten, die für eine grundlegende Veränderung notwendig sind. So helfen wir Unternehmen dabei, Schritt für Schritt an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in ihren Lieferketten zu arbeiten.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Produktionsphasen, wobei die Näharbeiten im Fokus stehen. Und zwar aus einem einfachen Grund: Näharbeit zählt zu den arbeitsintensivsten Schritten des Produktionsprozesses. So verwundert es kaum, dass besonders in dieser Phase viele Probleme bezüglich der Arbeitsbedingungen auftreten. Gerade hier können wirksame Abhilfemaßnahmen das Leben von Millionen von ArbeiternInnen positiv beeinflussen.

 

PROZESSORIENTIERTER ANSATZ

Die FWF-Mitgliedschaft ist der Beginn einer Reise, auf der Marken Schritt-für-Schritt Verbesserungen vornehmen, die zu echten und nachhaltigen Lösungen führen. Uns ist klar: Dauerhafte Veränderung erfolgt nicht über Nacht. Und «100% faire Kleidung» bleibt ein Ziel, das sich kaum verwirklichen lässt. Daher konzentriert sich der prozessorientierte Ansatz der FWF auf die praktischen Schritte, die Marken unternehmen können, um Problemen in Fabriken vorzubeugen.

Denn: Unternehmerische Verantwortung für die Lieferkette verlangt von Firmen gute Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu gewährleisten, ganz egal, wo ihre Produkte gefertigt werden. Um die Arbeitsbedingungen permanent zu überwachen und Verbesserungen vornehmen zu können, sind Managementsysteme nötig. Insbesondere Unternehmen, die mit ihrer CR-Politik noch am Anfang stehen, sind mit einer ganzen Reihe an Aufgaben konfrontiert, die auf einmal bewältigt werden müssen.

Der prozessorientierte Ansatz der FWF kann an viele verschiedene Unternehmen angepasst werden, da er sie dort abholt, wo sie gerade stehen. Einige Firmen, die mit der FWF zusammenarbeiten, verfügen über eine mehr als zehnjährige Erfahrung in der Sicherung von Arbeitsbedingungen. Andere treten als CR-Neuling bei. Die FWF unterstützt jedes Unternehmen dabei, die Bereiche zu definieren, in denen die von ihnen initiierten Änderungen die größte Wirkung haben. Darauf können anschließend die weiteren Maßnahmen aufbauen. Dieses Vorgehen, Schritt für Schritt Änderungen zu realisieren, führt zu tatsächlichen und dauerhaften Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette.

 

TRANSPARENZ

Eines der wichtigsten Elemente von unternehmerischer Verantwortung ist Transparenz. Sie ist grundlegend für die Glaubwürdigkeit. Viele Bekleidungs- und Textilunternehmen sind jedoch der Ansicht, dass ihr Wettbewerbsvorteil zu einem grossen Teil auf ihren Lieferketten beruht. Dadurch stellt Transparenz für die FWF oft eine der schwierigsten Anforderungen an ihre Mitgliedsunternehmen dar.

Doch Vorreiter-Unternehmen gehen selbstbewusst neue Wege: Sie veröffentlichen gemeinsam ihre Produzentenlisten, Auditergebnisse und andere Daten. Dennoch gibt es diesbezüglich noch viel zu tun. Daher arbeitet die FWF auch weiterhin mit ihren Mitgliedern daran, ein Gleichgewicht zwischen Transparenz und Geschäftsgeheimnissen aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Überprüfbarkeit in den Lieferketten zu verbessern.

Avatar Mobile
Main Menu x
X